Bezirk Baden, Wiener Neustadt, Triestingtal             Email: Thomas Groinig            Telefon: +43 (0)660 632 31 33

Paartherapie und Paarberatung

Paarberatung - Thomas Groinig

In der Paarberatung bekommen Partner*innen den für sie nötigen Raum, eigene Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse zu erkunden.

Neben guten Zeiten des Miteinanders sind manche Phasen einer Partnerschaft von Belastungen und Beziehungskrisen geprägt, die zu Veränderungen auffordern.

Gründe für das Aufsuchen der Paarberatung:

  • unerfüllte und unausgesprochenen Erwartungen an Partner*innen
  • Parnerschaft im Spannungsfeld mit der sozialen Umgebung (Eltern, Freund*innen, Arbeitsplatz, ...)
  • unterschiedliche Erziehungsvorstellungen
  • andauernde Machtkämpfe
  • sexuelle Probleme
  • Außenbeziehung
  • unterschiedliche persönliche Weiterentwicklung
  • belastende, negative Beziehungs- und Verhaltensstrukturen haben sich verfestigt
  • Anpassungsprobleme durch Lebensübergänge von der Paarphase in Familienphase bzw. Ruhestandsphase
  • Empfinden gegenseitiger Einengung
  • Gefühle von Entfremdung bzw. Einsamkeit innerhalb Ihrer Partnerschaft
  • uvm.

 

Zertifizierung für Paarberatung durch die WKO

Thomas Groinig - Zertifizierung zur Paarberatung durch die WKO

 

Emotionsfokussierte Paartherapie - EFT

Die Emotionsfokussierte Paartherapie - EFT integriert die aktuellsten Erkenntnisse aus der Bindungs- und Emotionsforschung und der partnerschaftlichen Gefühlsregulation. Emotionsfokussierte Paartherapie - EFT nutzt die Arbeit mit Emotionen als wichtigste Triebkraft therapeutischer Veränderung. Wissenschaftlich bestens untersucht schneidet die Emotionsfokussierte Paartherapie - EFT im Vergleich zu anderen Paartherapien in ihrer Wirksamkeit am besten ab.

 

Thomas Groinig - Emotionsfokussierte Paartherapie

 

 

 

Paarberatung und Emotionsfokussierte Paartherapie - EFT nutzen wir, um Bedürfnisse und Anliegen in allparteilicher Form zu besprechen, beide Partner*nnen bekommen die gleiche Aufmerksamkeit.

 

Foto: angieconscious / pixelio.de

 

 

Beratung vor Scheidung nach § 95 1a AußStrG

Ab Februar 2013 ist es erforderlich, dass Eltern minderjähriger Kinder nach §95 Abs. 1a Außerstreitgesetz (AußStrG) im Falle einer einvernehmlichen Scheidung vor Gericht bei einer geeigneten Person oder Einrichtung Beratung über die spezifischen aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder in Anspruch nehmen. Dem Gericht ist eine Bestätigung über erfolgte Beratung vor Scheidung nach § 95 vorzulegen.

Ich biete Beratung vor Scheidung nach § 95 nach den vom Bundesministerium vorgegeben Qualitätsstandards:

  • Bedürfnisse, Wünsche, Nöte, Ängste, Reaktionen von Kindern im Zusammenhang mit der elterlichen Scheidung
  • Rechte von Kindern und damit verbundene Konsequenzen für die Gestaltung der Lebenssituation
  • Emotionale Herausforderungen und Konflikte von Eltern
  • Aufzeigen verschiedener Möglichkeiten der Unterstützung von Kindern
  • Betrachtung der unterschiedlichen Aspekte von Scheidung
  • Hinweis auf weiterführende unterstützende Angebote

Anfallende Kosten entsprechend Beratungssetting

  • 80,00 Euro pro Einheit und Person bei Einzelberatung
  • 50,00 Euro pro Einheit und Person bei Paarberatung

 

Zertifizierung zur Beratung vor Scheidung nach § 95 1a AußStrG

 

thomas-groinig-bertung-vor-scheidung-95-1a

Gruppenpsychotherapie

In der Gruppenpsychotherapie beschäftigen wir uns damit, wie Sie mit Ihren persönlichen Belastungen umgehen können. Das Gespräch, Achtsamkeit, Entspannung und Kreativität sind Elemente, mittels deren wir uns austauschen. Vor allem der Kontakt mit anderen Personen ist ein wichtiges Anliegen und stärkt ihre sozialen Kompetenzen.

Gruppenpsychotherapie - Thomas Groinig

Die Gruppe ist keinem speziellen Thema zugeordnet und offen für alle Personen ab 24 Jahren

Die Themen entstehen aus der Gruppe. Dies können aktuelle Fragen zu Partnerschaft und Familie, Alltagsbewältigung, Berufsalltag, Einsamkeit, Trennung, Trauer, Ängsten, Burn-Out und Stress, Sexualität und Identität uvm. sein.

 

Abhängig von freien Plätzen (Gruppengröße zwischen 6-8 Personen) ist der Einstieg in die Psychotherapiegruppe jederzeit möglich. Melden Sie sich zum gegenseitigen Kennenlernen, der Abklärung von Anliegen und der Passung für die Psychotherapiegruppe zu einem kostenfreien Erstgespräch im Einzel-Setting.

 

Die Psychotherapiegruppe findet wöchentlich jeweils Dienstag, 18:00 – 19:30 Uhr statt.
(Mindestteilnahmedauer 10 Termine) 

Kosten: pro Termin (90 Minuten) Euro 25,–
(Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Gruppenpsychotherapie äußerst wirksam ist.)

Ort: 2525 Schönau an der Triesting, Kirchengasse 12

 

Für alle Gruppenteilnehmer*innen gilt absolute Verschwiegenheitspflicht gegenüber Dritten, nicht an der Gruppenpsychotherapie teilnehmenden Personen!

 

Ablauf und Kosten

 

Erstgespräch

Das Erstgespräch ist der unverbindliche Einstieg in die Beratung. Das heißt, es besteht für keine Seite die Verpflichtung, nach der ersten Einheit mit dem Anderen weiter zu arbeiten. Dies bietet Ihnen die Gelegenheit, einen Einblick in meine Arbeitsweise zu bekommen und festzustellen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. Es fallen die üblichen Beratungskosten an (siehe Beratungshonorar).

Beratungshonorar

Wenn Sie sich für die Zusammenarbeit entscheiden, fallen für eine Einheit (50 Min.) bei Einzelberatung 70,– Euro, bei Paarberatung 90,– Euro an.

Aus verschiedenen Gründen (langer Anreiseweg, arbeitsintensive Themen, Dringlichkeit, ...) kann es sinnvoll sein 2 Einheiten zusammenzulegen. Diese Beratungszeit empfehle ich auch für Themen der Paarberatung, wenn beide Partner gemeinsam in die Beratung kommen.

Weiters gibt es für bedürftige Personen einen vergünstigten Sozialtarif. Bei Bedarf bitte nachfragen.

Für Beratungen die nicht in meiner Praxis in Schönau an der Triesting stattfinden fallen zusätzlich Eur 10,– pro Einheit an Raum- bzw. Fahrtkosten an.

Beratung von Firmen, Institutionen, sowie deren MitarbeiterInnen und KlientInnen verrechne ich nach Vereinbarung.

Absagen von Beratungsterminen

Beratungstermine, die nicht mindestens 24 Stunden vorher abgesagt werden sind in voller Höhe zu bezahlen.

Dauer der Beratung

Eine verlässliche Regel für die Dauer einer Beratung gibt es nicht, da sie von einer Vielzahl von Faktoren abhängig ist. Hier spielen Beratungsziele, wie auch Art und Dauer des Problems wesentliche Rollen. Handelt es sich um ein bereits lang bestehendes und schwerwiegendes Problem, wird die Beratung voraussichtlich länger dauern.

In einer Beratung ist Ihre Mitarbeit (mit „Arbeit" könnte z.B. Motivation, Anstrengung, Übungen und Hausaufgaben, Überwindung von Widerständen, ... gemeint sein) ein wesentlicher Faktor für Veränderungen.

Beratungsmethoden

Nach Bedarf verwende ich Elemente aus personzentrierter Beratung, Gestaltberatung, systemischer Beratung und Sexocorporel.

Verschwiegenheit

Bereits bei einem telefonischen Erstkontakt unterliege ich als Berater der Schweigepflicht, die mir sehr wichtig ist und die ich ernst nehme. Alle Informationen, die ich im Rahmen der Beratung erfahre, werden als „Geheimnis" angesehen und daher als absolut vertraulich behandelt. An Personen außerhalb der Beratung erteile ich keine Auskunft, außer Klienten wünschen dies ausdrücklich.

 

Psychologische Beratung (Lebens- und Sozialberatung) ist kein Ersatz für medizinische Behandlung sowie Psychotherapie.

Sexualtherapie

Sexualberatung - Thomas Groinig

Der Wunsch vieler Personen ist Sexualität zu genießen und diese in einer Liebesbeziehung zu leben oder neu zu beleben. Die Gestaltung ihrer Sexualität ist ein lebenslanger Lernprozess mit unterschiedlichen Fragestellungen und individuelle Themen. Elemente der Sexualtherapie sind Gespräche, Wahrnehmungs- und Körperübungen.

In der Sexualtherapie arbeite ich nach dem sexualwissenschaftlichen Modell Sexocorporel. Dieses Modell sexueller Gesundheit geht von den vorhandenen Fähigkeiten der Person aus und knüpft im individuellen Rhythmus neue Lernschritte daran an. Ein Grundziel der Arbeit ist sexuelles Wohlbefinden und sexuelle Selbstsicherheit zu unterstützen. Sexocorporel ist ein effektiver und lösungsorientierter Ansatz, der für verschiedener sexueller Störungen (wie Orgasmus- und Erregungsstörung, Impotenz und frühzeitige Ejakulation, Schmerzen beim Sex und Vaginismus) erfolgreich eingesetzt werden kann.

Auch Fragen der eigenen sexuellen Identität, Mann-Sein, Frau-Sein, LGBTIQ Themen, Trans*identität rücken immer mehr in den Fokus der Sexualtherapie.

In der Sexualtherapie begegne ich Ihnen aus einer wertschätzenden und verständnisvollen Haltung.

Information und Beratung für Einzelpersonen und Paare

Sexualprobleme

Lustlosigkeit, Erektionsstörungen, Orgasmusprobleme, vorzeitiger Samenerguß, Empfindungslosigkeit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Vaginismus, Konflikte durch abweichende Sexualpraktiken, Hemmungen, Versagensängste, Ekel vor Sexualität.

Beziehungskonflikte

Akute und chronische Konflikte in Partnerschaften, Probleme durch Untreue und Eifersucht, Trennungs- und Scheidungskrisen, Einsamkeit, Schüchternheit im Umgang mit dem anderen Geschlecht, Beziehungsunfähigkeit.

Sexualität – Körper – Geist – Gesundheit

Wie chronische Beschwerden, psychosomatische Leiden, Krankheitsbilder ohne organische Grundlage, Geschlechtskrankheiten, uvm. das sexuelle Erleben beeinflussen

Identität

Die Unsicherheit der eigenen Identität, eine Frau, ein Mann, beides, etwas dazwischen, oder nichts davon zu sein, kann eine große Belastung darstellen. Ich biete Begleitung und Beratung bei Fragen zur Identität.

Sexuelle Orientierung – coming out

Beratung bei Angst vor homosexuellen Gefühlen und Konflikten, die durch eine homosexuelle (lesbische oder schwule) Lebensweise auftreten können, Hilfe bei inting und outing.

Schwangerschaftskonflikt – Abtreibung

Unterstützung bei der Entscheidungsfindung, Betreuung vor und nach einem eventuellen Eingriff.

Opfer sexueller Gewalt

Sprachlosigkeit und Ohnmacht sind bei sexuellem Kindesmißbrauch, Vergewaltigung und vielen anderen Formen sexueller Ausbeutung zusätzlich krankmachende Faktoren. In der gemeinsamen Arbeit suchen wir nach Lösungen, diese Erfahungen zu verarbeiten und gangbare weitere Wege zu finden.

Pornosucht

Gezielter Umgang mit Sexualität in den Medien und Entlastung bei übermäßigem Sexkonsum.

 

Ich lade Sie dazu ein, in der Sexualtherapie über all das zu sprechen, was Sie in Bezug auf Ihre Sexualität beschäftigt, belastet oder beschämt, möge es Ihnen noch so abwegig erscheinen.

 

 Foto: Jörg Brinckheger / pixelio.de

 

Krisenintervention

Krisenintervention - Psychotherapie - Thomas Groinig

Krisenintervention ist eine kurzfristige Einflussnahme von außen, wenn sich eine Situation für ein Individuum oder ein soziales System akut bedrohlich zuspitzt.

Das Ziel der Intervention ist, eine kritische Entwicklung zur möglichen Katastrophe aufzuhalten und zu bewältigen. Auslöser sind im Regelfall plötzliche, massive Veränderungen der Lebensbedingungen, beispielsweise durch Sterbebegleitung oder Tod eines nahen Angehörigen, durch Gewalterfahrungen, durch ein Naturereignis, einen Unfall oder durch eine schwere Erkrankung.

Die Betroffenen sollen durch die professionelle Hilfe dazu befähigt werden, die Lebenskrise zu bewältigen.

 

Bildnachweis: Brian McGowan / Unsplash

Selbsterfahrung

Selbsterfahrung - Thomas Groinig

Nur in wenigen Berufen hängt der Erfolg der Tätigkeit so sehr von eigenen Persönlichkeitsmerkmalen ab wie in dem der Berater*nnen. Im Rahmen des Ausbildungsteiles „Selbsterfahrung“ soll die Person der Berater*nnen in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt werden. Es wird zwischen Gruppen- und Einzelselbsterfahrung unterschieden.

Ich  biete Selbsterfahrung für alle Berufsgruppen, die Selbsterfahrung für ihre Ausbildung benötigen, z.B. Lebens- und Sozialberater*innen, Coach*s, Supervisor*innen, Sozialpädagog*innen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihren Ausbildungleiter*innen, was für Ihre Ausbildung vorgeschrieben ist.

Grundsätzlich lassen sich zwei Schwerpunkte der Selbsterfahrung unterscheiden, die sich im günstigsten Fall miteinander verschränken:

  1. Förderung personaler und sozialer beraterischer Kompetenz mit Bearbeitung persönlicher, auch biographischer Themen der Berater*innen, sowohl abhängig als auch unabhängig von ihren aktuellen beraterischen Tätigkeiten. Veränderung persönlicher Probleme und Ziele.
  2. Entwicklung von Methodenkompetenz durch Erleben und Anwenden typischer Methoden und Techniken des jeweiligen Verfahrens an sich selbst.

Im Einzelnen ergeben sich folgende Aufgaben- und Themenfelder für die Selbsterfahrung

  • Verbesserung psychischer Stabilität
  • Sensibilisierung für die eigene Dynamik bzw. das eigene psychische Funktionieren
  • Bearbeitung eigener Problematik, die in der Übertragungs- und Gegenübertragungsbeziehung zum Klienten aufgefallen ist (insbesondere Einzelselbsterfahrung)
  • Verbesserung von Empathie durch Eigenerleben der „Klient*innenrolle“
  • Verbesserung der Beziehungsfähigkeit
  • Entwicklung von Selbstwirksamkeit durch sich Einlassen auf therapeutische Beziehung zu erfahrenen Psychotherapeut*innen bzw. Berater*innen
  • Modelllernen durch Beobachten der Selbsterfahrungsanleiter*in
  • Prävention von Burn Out
  • Sofern eine behandlungsbedürftige psychische Störung im Sinne der ICD1o vorliegt, so sollen die Ausbildungsteilnehmer*innen darauf hingewiesen werden

Gruppenselbsterfahrung

In der Gruppenselbsterfahrung werden Übungen durchgeführt, die die angehenden Berater*innen in Berührung mit der eigenen Biographie bringen. Typisches Rollenverhalten in unterschiedlichen Funktionen kann durch Gespräche, szenische Spiele und Übungen deutlich werden und gegebenenfalls auch verändert werden.

Einzelselbsterfahrung

Schwerpunkte der Einzel-Selbsterfahrung

  • Begleitung während der Ausbildung und darüber hinaus
  • Betrachtung von „blinden Flecken“ und Klärung eigener Themen
  • Reflexion der eigenen Haltung in der Beratung und deren Einfluss auf die Beratung
  • Erkennen von Beeinflussungsfaktoren auf Klient*innen
  • Bewusstmachung von Übertragung und Gegenübertragung
  • Stärkung und Stabilisierung der eigenen Persönlichkeit, um professionelle Beratung zu ermöglichen
  • Aktivierung von Ressourcen und Spüren von Grenzen in der Beratung

 

Selbsterfahrung heißt Wahrung und Bewahrung. Wahrung der Interessen von Klient*innen und Bewahrung vor unreflektierter Beratung. Selbsterfahrung ist wichtig, denn nur wer selbst stabil und geklärt im Umgang mit eigenen Themen ist und seine Ressourcen und Grenzen kennt, kann professionell beraten.

 

Foto: @ Robert Kneschke / fotolia.com